Auf dieser Seite befinden sich die ursprünglichen Fassungen der Themen-Handouts. Diese Dokumente dienen der Archivierung und Dokumentation des Projektverlaufs. Aktuelle, überarbeitete Fassungen dieser Inhalte finden sich unter der Vault. Alle Inhalte hier sind auf „no-index“ gesetzt, um Redundanz in Suchmaschinen zu vermeiden.
Vorgespräch zur Vorbereitung des Erstkontakts mit dem Kind
in guter Erstkontakt entsteht nicht spontan, sondern durch sorgfältige Vorbereitung. Eltern und Schulbegleitung klären vorab, welche Informationen das Kind braucht, wie der Rahmen gestaltet wird und welche Fragen geklärt werden sollten. Ziel ist es, dem Kind Sicherheit zu geben – ohne es zu überfordern. Eine strukturierte Vorbereitung reduziert Ängste und schafft die Basis für Vertrauen.
Weiterlesen →Kritische Betrachtung der Applied Behavior Analysis (ABA) bei Autismus
Applied Behavior Analysis (ABA) ist eine häufige, aber kontroverse Methode bei Autismus. Kritiker, besonders autistische Menschen, bemängeln Traumata, ethische Probleme und mangelnde wissenschaftliche Evidenz für langfristiges Wohlbefinden. Alternative Ansätze fokussieren auf Neurodiversität, Respekt und Selbstbestimmung. Eine kritische Bewertung von Interventionen ist notwendig.
Weiterlesen →Inkontinenz – Enuresis und Enkopresis
Dieser Text bietet eine Übersicht über verschiedene Formen der Enuresis und Encopresis, darunter nichtorganische, primäre und sekundäre Typen. Er beschreibt die jeweiligen Symptome, Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Wiederauftreten von Inkontinenz gewidmet, das ein Warnsignal darstellt und die Konsultation von Spezialisten erfordert.
Weiterlesen →Essstörungen im Kindes- und Jugendalter: Eine Differenzierung
Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen umfassen frühe Formen wie Fütterstörung und Pica (F98.8) sowie spätere wie Anorexia und Bulimia nervosa (F50). Sie unterscheiden sich in Symptomen, Ursachen und Behandlung. Frühe Probleme können die Vulnerabilität für spätere Essstörungen erhöhen. Für Schulen ist die Früherkennung und Unterstützung wichtig, da Essstörungen Leistungen und Entwicklung beeinflussen.
Weiterlesen →Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
Dieser Text behandelt Störungen sozialer Funktionen, die in der Kindheit und Jugend beginnen. Er beschreibt den elektiven Mutismus als selektive Weigerung zu sprechen, die reaktive Bindungsstörung aufgrund gestörter Bindungen und die Bindungsstörung mit Enthemmung, die Schwierigkeiten mit sozialen Grenzen aufweist. Jede Störung wird hinsichtlich ihrer Merkmale, Ursachen und therapeutischen Herausforderungen beleuchtet.
Weiterlesen →Neurobiologische Grundlagen erfolgreicher Deeskalation durch Unterstützungs- und Bindungsangebote
Unterstützung, Bindung und Beziehung sind entscheidend für erfolgreiche Deeskalation und positive Verhaltensänderung, besonders im schulischen Kontext. Neurobiologische Forschung belegt das grundlegende Bedürfnis nach sozialer Verbindung. Praktische Beispiele zeigen, wie ein kombiniertes Vorgehen aus Unterstützung und Grenzmarkierung wirkt. Verhaltensunabhängige Unterstützungsangebote und die Unterscheidung zwischen Settingänderung und Beziehungsabbruch sind wichtige Elemente.
Weiterlesen →ADHS verstehen: Eine Einführung
ADHS ist keine Krankheit, sondern eine beschreibende Diagnose für Aufmerksamkeits-, Hyperaktivitäts- und Impulsivitätsprobleme. Die Diagnose basiert auf Symptomen, die auf einem Kontinuum existieren und durch genetische und Umweltfaktoren beeinflusst werden.
Weiterlesen →Overload, Meltdown und Shutdown bei Autismus
Autistische Menschen reagieren auf Reizüberflutung mit Overload, Meltdown oder Shutdown. Diese neurologisch bedingten Reaktionen umfassen unterschiedliche Reizverarbeitung als Ursache. Anzeichen beginnender Überlastung und präventive Maßnahmen gehören ebenso dazu wie Unterstützung während und nach diesen Zuständen. Meltdown äußert sich nach außen, Shutdown nach innen. Beides sind Schutzmechanismen. Die Erholungsphase ist notwendig.
Weiterlesen →Das Löffelmodell: Energie bei Autismus verstehen
Das Löffelmodell erklärt die begrenzte tägliche Energie bei Autismus. Es zeigt, wie verschiedene Aktivitäten Löffel verbrauchen und warum bewusste Planung sowie Regeneration wichtig sind. Strategien zum Energiemanagement und die Rolle von Bezugspersonen werden beleuchtet, ebenso Erweiterungen wie das Batteriemodell.
Weiterlesen →Stimming und Masking bei Autismus
Stimming bezeichnet repetitive Selbstregulation bei Autismus. Masking ist die Unterdrückung autistischer Verhaltensweisen zur sozialen Anpassung. Der Text erklärt Formen, Funktionen und Kosten von Stimming und Masking. Er betrachtet die Themen aus neurodiverser Perspektive und zeigt Wege zu mehr Authentizität auf.
Weiterlesen →Was ist eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS)?
Autismus-Spektrum-Störungen sind ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Merkmale, die bei jeder Person unterschiedlich ausgeprägt sind. Das Paella-Modell hilft, dies zu verstehen. Autismus ist eine natürliche neurologische Variante, keine Krankheit. Das Spektrum beschreibt die vielfältigen Erscheinungsformen autistischer Merkmale.
Weiterlesen →Aufmerksamkeit bei ADHS
Der Text beschreibt verschiedene Aufmerksamkeitsformen bei ADHS wie offene, fokussierte und nach innen gerichtete Aufmerksamkeit (Tagträumen) sowie den Aufmerksamkeitswechsel. Stärken, Herausforderungen, neurobiologische Grundlagen und Unterstützungsstrategien dieser Denkweisen werden erläutert. Die positiven Aspekte dieser Aufmerksamkeitsmuster werden hervorgehoben.
Weiterlesen →Impulskontrolle bei ADHS im schulischen Kontext
Erscheinungsformen, Auswirkungen und Strategien zur Impulskontrolle bei ADHS im schulischen Kontext für Lehrer, Schulbegleiter und Schüler. Es werden präventive Maßnahmen, Interventionen und Selbstregulationstechniken beschrieben sowie Ansätze zur Unterrichtsanpassung und Zusammenarbeit im System aufgezeigt. Auch die positiven Aspekte von Impulsivität werden thematisiert.
Weiterlesen →Hyperaktivität bei ADHS und alternative Lernumgebungen
Hyperaktivität bei ADHS, ihre Erscheinungsformen und neurobiologischen Grundlagen. Es werden alternative Lernumgebungen wie Handwerk, Schulgarten, Wald- und Erlebnispädagogik vorgestellt und deren Integration in den Schulalltag diskutiert.
Weiterlesen →Christoph Göttl – NeuroDeeskalation
Gezielte Interventionen in Konfliktsituationen nutzen neurobiologische Deeskalationsmechanismen durch Orientierung, Reduktion von Bedrohung, Stärkung von Bindung und Bewusstmachen von Handlungsfolgen. Körpersprache signalisiert Sicherheit, soziale Unterstützung reduziert Bedrohung und das Benennen von Folgen kann rationales Denken reaktivieren.
Weiterlesen →Tic-Störungen und Tourette
Schulalltag bei Tics und das Tourette-Syndrom: Es werden Definitionen, Arten, Ursachen, Auswirkungen und Herausforderungen im schulischen Kontext erläutert. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten für die Schulbegleitung und praktische Tipps für den Umgang mit Tics gegeben. Fallbeispiele und Informationen zu Ansprechpartnern ergänzen das Angebot.
Weiterlesen →Zwangsstörungen im Schulalltag – Definition, Formen, Ursachen
Zwangsstörungen im Schulalltag, einschließlich Definitionen von Zwangsgedanken und -handlungen, häufige Formen, Ursachen, persönliche, soziale und emotionale Auswirkungen sowie Schwierigkeiten in der Schule. Handlungsmöglichkeiten für die Schulbegleitung, Fallbeispiele, die Abgrenzung zu Tic-Störungen und hilfreiche Therapieansätze und Strategien für den Alltag. Ansprechpartner und wichtige Merksätze für den Schulalltag.
Weiterlesen →Vom Symptom zum Verständnis: Neurobiologisch fundierte Betrachtung kindlichen Verhaltens
Das neurobiologische Verständnis emotionaler Störungen eröffnet Schulbegleitern eine neue Perspektive und erweiterte Handlungsmöglichkeiten. Anstatt problematisches Verhalten als willentliche Entscheidung des Kindes zu sehen, ermöglicht dieser Ansatz ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden neurologischen Prozesse.
Weiterlesen →4K-Kompetenzen
Das Modell der 4K-Kompetenzen, auch ‚Vier K‘ genannt, betont Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration als Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für Erfolg in Bildung und Beruf und werden oft durch projektbasiertes Lernen gefördert.
Weiterlesen →Maike Plath – Hilfe, meine Schüler rebellieren
Die Lehrerin Maike Plath beschreibt ihren Wandel von autoritären Strukturen zu einem demokratischen Ansatz, da ihr bisheriger Ansatz in einem schwierigen sozialen Umfeld nicht funktionierte. Sie entwickelte das ‚Mischpult-Prinzip‘ mit ‚Führungsjobs‘ wie dem Vetorecht, um Schüler*innen zu beteiligen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und Kooperation zu fördern. Ziel ist ein Lernumfeld, das Sicherheit, Respekt und eigenverantwortliches Lernen ermöglicht.
Weiterlesen →Wechselseitige Zwangsinteraktion nach Gerald Patterson
Das von Gerald Patterson entwickelte Konzept der wechselseitigen Zwangsinteraktion beschreibt ein problematisches Interaktionsmuster zwischen Eltern und Kindern, bei dem eine negative Verstärkungsspirale entsteht. Eltern geben nach Forderungen des Kindes, das lernt, dass Gegenwehr zum Erfolg führt, was zu Verfestigung und Ausweitung des Musters führen kann. Diese Interaktionen können Prädiktor für späteres antisoziales Verhalten sein.
Weiterlesen →Familiäre Faktoren bei Störungen des Sozialverhaltens
Dieses Dokument beleuchtet die Risikofaktoren für Störungen des Sozialverhaltens bei Kindern, insbesondere familiäre Einflüsse wie Scheidung und Überforderung. Es werden direkte und indirekte Wirkungsmechanismen sowie Schutz- und Interventionsansätze dargestellt.
Weiterlesen →Störungens des Sozialverhalten – Risikofaktoren, Risikocluster und Schutzfaktoren
Der Text beleuchtet Risikofaktoren, Risikocluster und deren Kumulation bei Störungen des Sozialverhaltens. Zudem werden kaskadierende Effekte und Schutzfaktoren für Prävention und Intervention erläutert.
Weiterlesen →Grundlagen der Spiegelneuronen und deren sogenannte „Ansteckungseffekte“
Ein Verständnis dieser neurobiologischen Prozesse kann für Fachkräfte in der Schulbegleitung wertvolle Einsichten in soziale Interaktionen, emotionales Mitschwingen und die Dynamik von Stress im schulischen Umfeld bieten.
Weiterlesen →Drei Formen der Aufmerksamkeit
Der Text beschreibt die drei unterschiedlichen Formen der Aufmerksamkeit: offene Aufmerksamkeit, bei der wir unsere Sinne breit auf die Umgebung richten
Weiterlesen →Emotionale Invalidierung und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung
Emotionale Invalidierung bezeichnet die Ablehnung kindlicher Gefühle und Erfahrungen. Dies kann direkte verbale oder indirekte Formen annehmen und schwerwiegende psychologische Folgen wie Störungen der Emotionsregulation und negative Selbstkonzepte haben. Chronische Invalidierung kann zu ‚Systemsprenger‘-Dynamiken führen. Validierendes Verhalten in der Pädagogik ist entscheidend, um diese negativen Spiralen zu durchbrechen.
Weiterlesen →Alltägliche Formen emotionaler Invalidierung und toxischer Stoizismus
Subtile Formen emotionaler Invalidierung und toxischer Stoizismus können tiefgreifende Auswirkungen auf die emotionale Entwicklung von Kindern haben. Der Fokus liegt auf weniger offensichtlichen Formen der Entwertung von Gefühlen und der übermäßigen Betonung emotionaler Kontrolle. Kurz- und langfristige Folgen sowie Alternativen durch emotionale Validierung werden erläutert.
Weiterlesen →Sozial-emotionale Störungen im Kindesalter
Sozial-emotionale Störungen im Kindesalter sind Verhaltens- und emotionale Störungen, die in der Kindheit oder Jugend beginnen und Verstärkungen normaler Entwicklungstrends darstellen. Symptome müssen wiederkehrend, übermäßig stark und von Beeinträchtigungen im sozialen Umfeld begleitet sein. Untergruppen umfassen Trennungsangst, Phobien und soziale Ängstlichkeit. Mögliche Ursachen sind ein negatives Selbstbild und klassische Konditionierung. Folgen können Verschlechterung der Symptome und Beeinträchtigung der schulischen Leistungen sein.
Weiterlesen →Isolierte Rechtschreibschwäche
Die isolierte Rechtschreibschwäche (F81.1) ist eine Störung, die deutliche Beeinträchtigungen im Rechtschreiben aufweist und nicht durch Intelligenzminderung oder unzureichende Beschulung erklärt werden kann. Sie beginnt im Kleinkind- oder Kindesalter und wird auf eine Entwicklungseinschränkung des Nervensystems zurückgeführt, die Sprache, visuell-räumliche Fertigkeiten und Koordination beeinflusst. Die Störung nimmt tendenziell mit dem Alter ab, geringfügige Schwierigkeiten können jedoch im Erwachsenenalter bestehen bleiben.
Weiterlesen →LRS und Legasthenie
Die Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) ist durch signifikant unterdurchschnittliche Leistungen in Lesen und/oder Rechtschreiben definiert, die sich negativ auf die schulische Leistung und das tägliche Leben auswirken. Andere Ursachen für diese Probleme müssen ausgeschlossen sein. Symptome können langsames Lesen, falsche Wiedergabe von Wörtern, Verdrehen von Wortteilen sowie Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung umfassen. Legasthenie kann trotz hoher Intelligenz auftreten.
Weiterlesen →Regeln für Leichte Sprache
Leichte Sprache ist eine vereinfachte Sprachform für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Dieses Handout gibt einen Überblick über wichtige Regeln zu Wörtern (einfach, kurz, bekannt, keine Abkürzungen, aktiv), Zeichen (keine Sonderzeichen), Zahlen (einfach), Sätzen (kurz, ein Gedanke, max. 8 Wörter) und Texten (persönliche Anrede, wenige Fragen) sowie Gestaltung und Bildern für Barrierefreiheit.
Weiterlesen →Einfache und Leichte Sprache: Grundlagen, Zielgruppen und Einsatzbereiche
Einfache Sprache ist eine vereinfachte Form der Alltagssprache ohne festes Regelwerk. Leichte Sprache folgt strengen Regeln und ist standardisiert. Leichte Sprache richtet sich an Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Lernschwierigkeiten, Demenz oder geringen Deutschkenntnissen. Einfache Sprache ist für einen breiteren Personenkreis gedacht. Beide Sprachformen sind wichtige Werkzeuge für Inklusion und Teilhabe
Weiterlesen →Einfache und Leichte Sprache in der Schulbegleitung
Der Text erklärt die Unterschiede zwischen Einfacher und Leichter Sprache und deren Anwendung in der Schulbegleitung, z.B. bei Arbeitsaufträgen und Lernmaterialien für Schüler mit unterschiedlichen Bedürfnissen.
Weiterlesen →Sprachentwicklung: Übersicht nach Altersstufen
Die Sprachentwicklung des Kindes beginnt vor der Geburt und umfasst wichtige Phasen wie Lallmonologe, Ein- und Mehrwortsätze bis zur vollständigen Sprachbeherrschung im Schulalter. Jeder Schritt ist entscheidend für Kommunikation und Weltverständnis.
Weiterlesen →Sprachstörungen und Sprachentwicklungsstörungen
Sprachstörungen und Sprachentwicklungsstörungen (SES) haben vielfältige Ursachen wie neuronale, körperliche (Hörstörung, Sprachorgane), neurologische (Autismus, Epilepsie) oder psychische Faktoren und äußern sich in Aussprache, Grammatik, Wortschatz und Verständnis. Unbehandelt können sie Denken, Lernen und Sozialverhalten beeinträchtigen.
Weiterlesen →Das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun
Das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun ist ein hilfreiches Modell, das die verschiedenen Ebenen der Kommunikation veranschaulicht: Sachebene, Selbstoffenbarung, Beziehungsebene und Appellebene. Ein Bewusstsein dieser Ebenen ist entscheidend für Lehrkräfte und Schulbegleiter, um eine effektive Lernumgebung zu gestalten.
Weiterlesen →Unterstützte Kommunikation (UK)
Unterstützte Kommunikation (UK) erweitert die kommunikativen Möglichkeiten für Menschen ohne oder mit wenig Lautsprache, insbesondere Kinder und Jugendliche in der Schule. Ziel ist die Teilhabe am Unterricht und Schulalltag durch Methoden wie Modelling und Hilfsmittel wie Bildkarten, Talker und Tablets mit Sprachausgabe-Apps. UK ist ein wichtiger Baustein für eine inklusive Schule.
Weiterlesen →Schwerst- und Mehrfachbehinderungen
Schwerst- und Mehrfachbehinderungen: Überblick über mögliche Ursachen wie genetische Faktoren, Schwangerschaftskomplikationen, Krankheiten und Unfälle. Der Text thematisiert auch Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene im schulischen Alltag, beispielsweise bei grundlegenden Bedürfnissen und im Unterricht.
Weiterlesen →Trisomie 21 – Symptome und Merkmale
Der Text gibt einen Überblick über die Symptome und Merkmale von Trisomie 21. Dazu gehören körperliche Merkmale wie ein kurzer Kopf und ein flaches Gesicht, Symptome wie Herzfehler und erhöhte Infektanfälligkeit, sowie Aspekte des Sozialverhaltens und Hinweise zur Förderung.
Weiterlesen →Was bedeutet Trisomie 21 für Schule und Alltag?
Was bedeutet Trisomie 21 für Schule und Alltag. Welche Herausforderungen stellen die Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom im Kleinkindalter? Welche Vorteile bieten die Integration in Schule und Kindergarten, der Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen sowie wichtige Förderangebote wie Logopädie und Physiotherapie.
Weiterlesen →Trisomie 21: Formen, Ursachen und genetische Grundlagen
Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt, ist eine genetische Anomalie, keine Erbkrankheit. Ursächlich ist meist eine fehlerhafte Zellteilung, deren genaue Auslöser unbekannt sind. Es existieren vier Hauptformen: freie Trisomie, Mosaik-Trisomie, Translokations-Trisomie und partielle Trisomie, die sich in ihrer Entstehung und Ausprägung unterscheiden.
Weiterlesen →Symmetrische und komplementäre Kommunikation bei Watzlawick
Paul Watzlawick war ein bedeutender Kommunikationswissenschaftler, der verschiedene Kommunikationsmuster und -prinzipien erforschte. In seinem Modell der Kommunikation unterscheidet er zwischen symmetrischer und komplementärer Kommunikation. Diese Konzepte helfen zu verstehen, wie Menschen in Interaktionen miteinander kommunizieren.
Weiterlesen →Auswirkungen von Körperbehinderungen auf Kinder und Jugendliche
Die psychischen und schulischen Auswirkungen von Körperbehinderungen bei Kindern und Jugendlichen werden beleuchtet. Themen sind Selbstkonzept, Identitätsbildung, soziale Integration, Mobilität im Schulalltag und die Rolle der Schulbegleitung.
Weiterlesen →Ursachen und Entstehung von Körperbehinderungen
Ursachen und Entstehung von Körperbehinderungen. Angeborene Behinderungen entstehen vor oder während der Geburt durch genetische Faktoren, pränatale oder perinatale Schädigungen. Beispiele sind infantile Zerebralparese und Spina bifida. Erworbene Behinderungen treten nach der Geburt durch Unfälle, Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen auf, wie Schlaganfall und traumatische Querschnittslähmung. Vergleich angeborener und erworbener Behinderungen hinsichtlich Entwicklung, Identität, Verlusterfahrung und sozialem Umfeld und Bedeutung dieser Unterschiede für die Schulbegleitung.
Weiterlesen →ICF: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO (2001) betrachtet Behinderung als Zusammenspiel von Gesundheitszustand, Körperfunktionen und -strukturen, Aktivitäten und Teilhabe sowie Umwelt- und personenbezogenen Faktoren und ermöglicht eine ganzheitliche, stärkenorientierte und kontextbezogene Sichtweise für die Schulbegleitung.
Weiterlesen →DSM: Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen
Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM) ist ein Klassifikationssystem für psychische Störungen, herausgegeben von der APA. Es dient als Standard für die Diagnose psychischer Erkrankungen und hat in der Schulbegleitung Bedeutung für das Verständnis von Verhaltensweisen und Lernbarrieren, wobei auch die ICF-Perspektive auf Funktionsfähigkeit relevant ist.
Weiterlesen →Grundlagen und Definition von Körperbehinderungen
Eine Körperbehinderung liegt vor bei Beeinträchtigung des Stütz- und Bewegungsapparates, anderer organischer Schädigungen oder chronischer Erkrankungen, die die Teilhabe erschweren. Der Begriff umfasst verschiedene Formen mit unterschiedlichen Ursachen und Auswirkungen. In Deutschland leben ca. 1,3 Mio. Menschen mit Schwerbehinderung des Bewegungsapparates.
Weiterlesen →Hochbegabung und besondere Begabungsformen
Der Text definiert Hochbegabung anhand von IQ und dem Drei-Ringe-Modell. Er beschreibt Merkmale, Herausforderungen und Förderansätze. Weiterhin werden Hochbegabung in Verbindung mit Autismus und ADHS sowie Inselbegabungen und das Savant-Syndrom erläutert. Abschließend werden pädagogische und psychologische Implikationen diskutiert.
Weiterlesen →Intelligenzminderung und geistige Behinderung
Der Text behandelt die Definitionen und Klassifikationen von Intelligenzminderung und geistiger Behinderung aus medizinischer, pädagogischer und sozialer Sicht. Zudem werden die Auswirkungen auf den Alltag, den Unterstützungsbedarf, die Kommunikation, Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit von Menschen mit Intelligenzminderung erläutert.
Weiterlesen →Ursachen und Förderung bei Intelligenzminderung
Das Dokument behandelt Ursachen, Fördermöglichkeiten und Besonderheiten bei verschiedenen Bedarfsfällen im Kontext geistiger Behinderung, inklusive Schulbegleitung, Hochbegabung und Fallbeispiele.
Weiterlesen →Multiple Intelligenzen nach Howard Gardner
Howard Gardner kritisiert den klassischen Intelligenzbegriff, der sich primär auf sprachliche und logisch-mathematische Fähigkeiten konzentriert und kulturelle Unterschiede vernachlässigt. Er postuliert acht unabhängige Intelligenzformen: sprachlich-linguistisch, logisch-mathematisch, musikalisch-rhythmisch, bildlich-räumlich, körperlich-kinästhetisch, interpersonal, intrapersonell und naturalistisch. Diese Theorie hat pädagogische Bedeutung für differenzierten Unterricht und die Würdigung individueller Begabungen, wird aber auch kritisch betrachtet.
Weiterlesen →Grundlagen der Intelligenz
Intelligenz umfasst die Fähigkeit, Probleme in neuen Situationen zu lösen und sich an die Umwelt anzupassen. Die Intelligenzdiagnostik begann mit Binet-Simon-Tests zur Identifizierung von Förderbedarf und führte zur Berechnung des IQ. Kritik gibt es bezüglich Kulturabhängigkeit und eingeschränktem Fokus. Der IQ ist normalverteilt mit den meisten Menschen zwischen 85 und 115.
Weiterlesen →Pädagogische Perspektive in der Bedarfsermittlung: Grundlagen für Soziale Arbeit und Schulbegleitung
Die pädagogische Perspektive in der Bedarfsermittlung ist die Grundlage für die Soziale Arbeit und Schulbegleitung. Sie umfasst die systematische Betrachtung von Bildungs-, Erziehungs- und Entwicklungsprozessen, um individuelle Lern- und Entwicklungsbedürfnisse zu erkennen und passende Fördermaßnahmen abzuleiten. Zentrale Bereiche sind kognitive, sozial-emotionale, kommunikative Entwicklung, Partizipation und Selbstständigkeit. Die pädagogische Diagnose dient als methodisches Instrument.
Weiterlesen →Bedarfsermittlung – Medizinische Bedarfe in der Schulbegleitung
Medizinische Tätigkeiten in der Schulbegleitung bewegen sich in einem sensiblen Feld. Schulbegleitungen dürfen nur unter bestimmten Bedingungen medizinische Hilfe leisten. Rechtliche Aspekte, mögliche Bedarfe bei chronischen Erkrankungen, Medikamentengabe und notwendige Qualifikationen werden erläutert. Wichtige Aspekte sind die rechtliche Absicherung, Dokumentation und Handlungssicherheit.
Weiterlesen →Psychologische und emotionale Bedarfe in der Schulbegleitung
Im Kontext der Schulbegleitung ist die Abgrenzung zwischen professioneller psychologischer Arbeit und emotionaler Unterstützung wesentlich; mögliche Bedarfe umfassen Emotionsregulation, Angst und soziale Herausforderungen. Schulbegleitungen leisten emotionale Unterstützung durch Beziehungsgestaltung und Alltagsbegleitung, kennen aber ihre Grenzen in Diagnostik und Therapie.
Weiterlesen →Was ist die ICD-10-Klassifikation?
Die ICD-10 ist die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, herausgegeben von der WHO. Sie dient als Grundlage für medizinische Diagnosen und die Gewährung von Hilfe nach dem Sozialgesetzbuch, was ihre Relevanz für die Arbeit in der Schule unterstreicht.
Weiterlesen →Akute und chronische Erkrankungen
Akute Schmerzen dienen als Warnsignal und verschwinden mit der Heilung. Chronische Schmerzen bestehen länger als 12 Wochen und können unabhängig von der ursprünglichen Ursache fortbestehen. Ein „Schmerzgedächtnis“ kann sich entwickeln.
Weiterlesen →Beispiele für chronische Erkrankungen
Der Text listet Beispiele für akute und chronische Erkrankungen auf, darunter ME/CFS, Asthma, Diabetes mellitus, Morbus Crohn, Schuppenflechte und Borreliose. Symptome und kurze Beschreibungen der Krankheiten werden genannt.
Weiterlesen →Definition Behinderung
Dieser Text definiert Behinderung aus sozialrechtlicher, medizinischer und pädagogischer Sicht. Erläutert werden Kriterien wie Beeinträchtigungen, Teilhabe, Grad der Behinderung sowie die Bedeutung von Umweltbedingungen und Förderbedarf.
Weiterlesen →Einführung: Perspektiven der Bedarfsermittlung in der Schulbegleitung
Die Bedarfsermittlung ist entscheidend für die professionelle Unterstützung von Kindern mit Förderbedarf. Je nach Hintergrund gibt es unterschiedliche Perspektiven wie die pflegerische, pädagogische, intensivpädagogische, psychologische und medizinische Sichtweise, die sich in Methoden und Schwerpunkten unterscheiden.
Weiterlesen →Die Bedeutung von Eigenverantwortung – Die Kunst, die Kontrolle über das eigene Leben zu übernehmen
Eigenverantwortung spielt eine entscheidende Rolle in unserer persönlichen Entwicklung und in unserem täglichen Leben. Es geht darum, nicht nur für die eigenen Handlungen, sondern auch für die daraus resultierenden Konsequenzen die Verantwortung zu übernehmen. In diesem Blogbeitrag erkunden wir die … Weiterlesen →
Was ist Salienz?
Im Kontext der sozialen Informationsverarbeitung bezieht sich der Begriff „Salienz“ auf die herausragende oder hervorstechende Merkmale von Informationen oder Reizen. Saliente Informationen fallen auf und werden besonders beachtet oder bevorzugt verarbeitet. Dieser Prozess ist wichtig, da er beeinflusst, welche Informationen … Weiterlesen →
Konfliktsituationen, Orientierung und Metakommunikation
Die Orientierungsphase spielt eine entscheidende Rolle in Konfliktsituationen, da sie einer Entscheidung, ob man in den „Kampf oder Flucht“-Modus übergeht, immer vorausgeht. Diese Phase bezieht sich auf den Zeitraum, in dem die Konfliktparteien die Konfliktsituation wahrnehmen, interpretieren und erste Reaktionen darauf entwickeln. Während dieser Phase entstehen Möglichkeiten, alternative Lösungsansätze einzubringen und den Konflikt auf konstruktive Weise anzugehen.
Weiterlesen →Konfliktarten nach Beteiligten
Konfliktarten können nach verschiedenen Paradigmen oder Klassifikationssystemen sortiert werden, um eine klarere Unterscheidung und Analyse der Konflikte zu ermöglichen. Jedes Paradigma bietet eine einzigartige Perspektive auf die Ursachen und Merkmale von Konflikten.
Die Sicht auf die Beteiligten und ihre soziale Beziehung zueinander konzentriert sich auf die Identifizierung der beteiligten Parteien in einem Konflikt. Es hilft dabei, die sozialen Dynamiken und Beziehungen zwischen den beteiligten Gruppen oder Personen zu verstehen.
Weiterlesen →Cliquen und Cliquenbildung im Kontext Schulbegleitung
In der Schulwelt begegnen uns täglich soziale Strukturen und Interaktionen, die das schulische Leben unserer Kinder beeinflussen können. Eine wichtige Dimension dieser Dynamik sind Eigen- und Fremdgruppen, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler haben können. Dieser Blogbeitrag wird zunächst das Konzept von Eigen- und Fremdgruppen im schulischen Kontext allgemein erklären, bevor er sich speziell der Thematik der Cliquenbildung widmet und deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche in Schulbegleitung diskutiert.
Weiterlesen →Was ist Mobbing?
Nicht jeder Streit ist Mobbing. Gewöhnliche Konflikte entstehen und vergehen. Bei Mobbing wiederholt sich eine Feindseligkeit, meistens gegenüber einem einzelnen Kind, es entsteht ein Dauerkonflikt. Einmalige, auch mehrmalige Unverschämtheiten sind noch kein Mobbing. Es muss das Systematische bzw. das als systematisch Empfundene dazu kommen und die Dauer.
Weiterlesen →Mobbing: Prävention und Intervention
Mobbing ist ein ernstes Problem am Arbeitsplatz, in der Schule oder in anderen sozialen Umgebungen, das negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der betroffenen Person haben kann. Es gibt verschiedene Formen der Prävention und Intervention bei Mobbing, die auf unterschiedliche Aspekte abzielen. Hier sind einige Beispiele:
Weiterlesen →Konflikte in der Familie als Stressfaktor für Kinder
Konflikte in der Familie, insbesondere zwischen den Eltern, können erhebliche Stressfaktoren für Kinder und Jugendliche darstellen und sich auf verschiedene Aspekte ihres Lebens auswirken, einschließlich ihres Verhaltens und Lernens in der Schule. Hier sind einige der Wege, wie elterliche Konflikte den Stress für Kinder und Jugendliche erhöhen und sich auf ihr schulisches Verhalten und Lernen auswirken können:
Weiterlesen →Stressfaktoren
Stressfaktoren sind externe oder interne Bedingungen, die bei einer Person eine Stressreaktion auslösen können. Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Herausforderungen oder Bedrohungen. Diese Stressfaktoren können vielfältig sein und variieren von Person zu Person. Sie können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:
Weiterlesen →Stressreaktionen
Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine Bedrohung oder Belastung. Der Körper setzt dabei verschiedene Hormone frei, wie zum Beispiel Adrenalin und Cortisol, um den Körper auf eine schnelle Reaktion vorzubereiten. Diese Stressreaktion kann sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben.
Weiterlesen →Zielsetzung, intrinsische Motivation und Selbstwirksamkeit in der Schulbegleitung
Die Selbstwirksamkeitserwartung, das SMART-Modell für Zielsetzung und intrinsische Motivation sind drei wichtige Konzepte aus der Psychologie und dem Bereich der persönlichen Entwicklung. Sie sind miteinander verbunden und können gemeinsam dazu beitragen, dass Menschen erfolgreich ihre Ziele erreichen.
Weiterlesen →Wertschätzung als Grundhaltung für Lehrkräfte und Schulbegleitung
„Wertschätzung von Lehrkräften heißt, dass ich die Schülerinnen und Schüler als Person akzeptiere, d.h. zunächst einmal annehme, so, wie sie sind und dass ich das auch zu verstehen gebe. Das mag bisweilen schwierig sein. Es beginnt bei der äußeren Erscheinung einer Person, umfasst ihre Art zu sprechen, sich zu bewegen usw..“ (Lapornik-Jürgens)
Weiterlesen →Was ist Coping?
„Coping“ bezieht sich auf die Anstrengungen, die eine Person unternimmt, um mit Stress umzugehen und ihn zu bewältigen. Es umfasst Strategien wie das Aktivieren sozialer Unterstützung, Entspannungsübungen, positive Selbstgespräche, das Setzen von Prioritäten und das Aufteilen von Aufgaben in kleinere, handhabbare Schritte. Es gibt viele verschiedene Coping-Strategien, die je nach Person und Situation variieren können. Effektives Coping kann dazu beitragen, Stresssymptome zu reduzieren und das Wohlbefinden zu verbessern.
Weiterlesen →Toleranz und Akzeptanz im Unterricht
Akzeptanz und Toleranz von Lehrkräften gegenüber Schülern bedeuten, dass Lehrkräfte die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler anerkennen und respektieren, unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund, ihrer Religion, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung. Akzeptanz bedeutet, dass Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler … Weiterlesen →
Soziale Informationsverarbeitung
Die soziale Informationsverarbeitung beschreibt den Prozess, durch den Menschen soziale Situationen und Interaktionen wahrnehmen, interpretieren und darauf reagieren. Dieser Prozess beinhaltet fünf Schritte: Wahrnehmung, Interpretation, Klärung eigener Ziele, Erkennen von Handlungsmöglichkeiten und Ausführen der Handlung.
Weiterlesen →Respekt basiert auf Handeln, nicht auf Forderungen
espekt ist keine rein formelle Geste oder ein leeres Wort, sondern ein Verhalten und eine Haltung, die auf tatsächlichen Handlungen und Einstellungen beruhen. Menschen verdienen Respekt, indem sie sich in einer Weise verhalten, die die Würde, die Rechte und die Bedürfnisse anderer respektiert. Hier sind die Schlüsselkonzepte, die diese Aussagen verdeutlichen:
Weiterlesen →Das Toleranz-Paradox von Karl Popper
Das Toleranz-Paradoxon von Karl Popper ist eine philosophische Idee, die sich mit der Frage beschäftigt, wie eine tolerante Gesellschaft mit Intoleranz umgehen sollte. Popper war ein österreichisch-britischer Philosoph des 20. Jahrhunderts, der für seine Arbeiten zur Philosophie der Wissenschaft und zur politischen Philosophie bekannt ist. Das Toleranz-Paradoxon kann wie folgt zusammengefasst werden:
Weiterlesen →Wertschätzung von Lehrkräften gegenüber Schülern
Wertschätzung von Lehrkräften gegenüber Schülern bedeutet, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Schüler respektieren, ihnen positiv begegnen und ihre Leistungen und Fähigkeiten anerkennen.
Weiterlesen →Was sind Spiegelneuronen?
Spiegelneuronen sind Nervenzellen im präfrontalen Cortex (Stirnlappen) des Gehirns. Das Besondere an Spiegelneuronen ist, dass sie dasselbe Aktivitätsmuster aufweisen, wenn man eine Handlung beobachtet, wie wenn man dieselbe Handlung selbst durchführen würde. Folgende Effekte sind auf Spiegelneuronen zurückzuführen:
Weiterlesen →Komplementäre Kommunikation in der Interaktion zwischen Lehrer und Schüler
Komplementäre Kommunikation ist ein Kommunikationsmuster, bei dem die Interaktion zwischen zwei Personen durch unterschiedliche, sich ergänzende Rollen gekennzeichnet ist. Im schulischen Kontext zwischen Lehrern und Schülern können verschiedene Formen der komplementären Kommunikation auftreten. Hier sind einige Beispiele:
Weiterlesen →Die fünf Axiome von Paul Watzlawick
Paul Watzlawick, ein österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeut, formulierte in seiner Kommunikationstheorie fünf grundlegende Axiome. Diese Axiome beschreiben die wesentlichen Merkmale und Prinzipien von menschlicher Kommunikation und Interaktion. Hier sind die fünf Axiome von Paul Watzlawick:
Weiterlesen →Beziehung zwischen symmetrischer Kommunikation und induktivem Lernen
Symmetrische Kommunikation fördert einen Ansatz des gemeinsamen Erkundens und Entdeckens, der dem induktiven Lernen förderlich ist: Zusammengefasst fördert symmetrische Kommunikation eine Lernumgebung, die dem induktiven Lernen förderlich ist, da sie die aktive Beteiligung der Schüler, die Entdeckung von Wissen durch … Weiterlesen →
Formen von deduktivem Lernen bei symmetrischer Kommunikation
Deduktives Lernen beinhaltet das Ableiten von Schlussfolgerungen aus allgemeinen Prinzipien oder Theorien. Obwohl deduktives Lernen traditionell mit einem lehrerzentrierten Ansatz in Verbindung gebracht wird, ist es auch möglich und sinnvoll, deduktive Elemente in eine symmetrische Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern zu integrieren. Hier sind einige Formen von deduktivem Lernen, die in diesem Ko
Weiterlesen →Ungleiche Rollen, Machtungleichgewichte und komplementäre Kommunikation
Übergeordnete Rollen und Machtungleichgewichte führen nicht zwangsläufig automatisch zu komplementärer Kommunikation, aber sie schaffen ein Umfeld, in dem komplementäre Kommunikationsmuster eher auftreten können
Weiterlesen →Komplementäre Kommunikation in der Gesprächsführung bei den Dialogen bei Platon
Der Zusammenhang zwischen komplementärer Kommunikation, Gesprächsführung und den Dialogen bei Platon kann auf verschiedene Weisen betrachtet werden: Insgesamt zeigt der Zusammenhang zwischen komplementärer Kommunikation, Gesprächsführung und den Dialogen bei Platon die Vielseitigkeit seines Denkens. Während er in seinen Dialogen häufig … Weiterlesen →
Beziehung auf Augenhöhe in interkulturellen Beziehungen und Politik
Eine „Beziehung auf Augenhöhe“ im Kontext Interkulturelle Beziehungeninterkultureller Beziehungenund Politik bezieht sich auf die Idee, dass Länder, Kulturen oder Gruppen miteinander in einer Weise interagieren sollten, die von Gleichwertigkeit, Respekt und gegenseitigem Verständnis geprägt ist. In interkulturellen Beziehungen und politischen Angelegenheiten bedeutet eine Beziehung auf Augenhöhe, dass verschiedene Nationen oder Gruppen auf gleicher Ebene agieren, ohne dass eine übermäßige Dominanz oder Unterordnung vorliegt.
Weiterlesen →Beziehung auf Augenhöhe
Eine „Beziehung auf Augenhöhe“ beschreibt eine Interaktion oder Verbindung zwischen Individuen, bei der Gleichwertigkeit, Respekt, Offenheit und gegenseitiges Verständnis im Vordergrund stehen. In solch einer Beziehung werden Hierarchien und Machtunterschiede minimiert oder vermieden, und stattdessen streben die beteiligten Personen danach, ein partnerschaftliches Verhältnis zu entwickeln, in dem alle Stimmen gehört und wertgeschätzt werden.
Weiterlesen →Begegnung auf Augenhöhe in der Schulbegleitung
Das Dilemma einer Begegnung auf Augenhöhe in der Schulbegleitung im Kontext einer dialogischen Beziehung und komplementären Kommunikation nach Paul Watzlawick kann sich aus den unterschiedlichen sozialen Rollen ergeben, die Erwachsene und Kinder in diesem Szenario innehaben.
Weiterlesen →Augenhöhe in der Bildung
Die zentrale Bedeutung der Beziehung auf Augenhöhe zwischen allen am Lernprozess Beteiligten, also Lehrer, Lerner und auch anderen Teilnehmern, ist ein grundlegendes Prinzip in der modernen Pädagogik. Er bezeichnet diese Beziehung als „dialogische Beziehung“. Es geht dabei um gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und das Anerkennen der Kompetenzen und Lebenserfahrungen jedes Einzelnen.
Weiterlesen →Integration in den Klassenverband
Die ersten Wochen sind geprägt von wahrnehmender Beobachtung und individueller Anpassung. Es gibt kein Standard-Schema – von Mehrfach-Schwerstbehinderungen bis zu feinmotorischen Herausforderungen reicht die Bandbreite. Zentral ist die Unterscheidung zwischen Beobachtung und Interpretation: Was zeigt das Kind tatsächlich, und was deuten wir hinein? Beobachtungsfehler wie der Halo-Effekt oder Bestätigungsfehler sind unvermeidbar – sie zu kennen ist der erste Schritt, ihnen entgegenzuwirken.
Weiterlesen →Gestaltung des ersten Schultags
Der erste Schultag entscheidet darüber, ob das Kind die Schulbegleitung als Hilfe oder als Hindernis erlebt. Klare Strukturen, kooperative Aktivitäten und eine unauffällige Unterstützung durch die Schulbegleitung ermöglichen es dem Kind, als gleichwertiges Mitglied der Klasse anzukommen. Die Lehrkraft schafft den Rahmen, die Schulbegleitung gibt individuelle Sicherheit – ohne das Kind herauszustellen.
Weiterlesen →Bedeutung des Kennenlernens der neuen Umgebung
Eine neue Schule bedeutet für Kinder mit Förderbedarf oft eine besondere Herausforderung. Das Kennenlernen der Räume, Wege und wichtigen Ansprechpersonen vor dem ersten Schultag reduziert Ängste und schafft Orientierung. Visuelle Hilfsmittel wie Lagepläne oder Kontaktkarten unterstützen das Kind dabei, sich selbstständig zu bewegen und Sicherheit zu gewinnen.
Weiterlesen →Erstkontakt mit dem Begleitkind
Der erste Schultag entscheidet darüber, ob das Kind die Schulbegleitung als Hilfe oder als Hindernis erlebt. Klare Strukturen, kooperative Aktivitäten und eine unauffällige Unterstützung durch die Schulbegleitung ermöglichen es dem Kind, als gleichwertiges Mitglied der Klasse anzukommen. Die Lehrkraft schafft den Rahmen, die Schulbegleitung gibt individuelle Sicherheit – ohne das Kind herauszustellen.
Weiterlesen →Vorgespräche mit Eltern
Der Erstkontakt zwischen den Eltern, dem zu begleitenden Kind oder Jugendlichen und der Schulbegleitung sollte gut vorbereitet werden, um eine reibungslose Einführung und Integration zu gewährleisten. Hier sind einige Schritte und Informationen, die diesen Prozess erleichtern könnten:
Weiterlesen →Vorgespräche mit Arbeitgeber
Vorbereitende Gespräche zwischen der Schulbegleitung und dem Anbieter der Schulbegleitung sind von großer Bedeutung, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten gut informiert sind und der Schüler mit Förderbedarf bestmöglich unterstützt werden kann. Hier sind einige mögliche Fragen und Themen, die während solcher Gespräche behandelt werden könnten:
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